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Jahreshauptversammlung 11. Januar 2019

Wer die Schneekatastrophe von 1978/ 79 miterlebt hat, wird sie nie vergessen. Deswegen möchte der Kulturverein Albersdorf zum 40jährigen Schneewinterjubiläum den erstmals vor 10 Jahren erschienenen Film „Schnee von gestern“ zeigen. Der Film wurde für den Norddeutschen Filmpreis 2009 als "Beste Dokumentation" nominiert. Zum Jubiläum wurde er extra neu digitalisiert.

Die Kieler Filmemacher Gerald Grote und Claus Oppermann haben aus mehr als 30 Stunden Super 8-Filmmaterial von über 100 Amateurfilmern eine ganz besondere Dokumentation geschaffen. So ermöglicht sie dem Zuschauer ein sehr privater Einblick in das damalige Geschehen. Wie war es, als die Katastrophe das Land vollkommen unvorbereitet traf? Drei Tage dauerte der Schneesturm mit Orkanböen bis zu 10 Windstärken, es lag zwischen einem und zwei Metern hoch der Schnee. Heizungen, Licht und Telefon fielen aus, auf den Straßen herrschte das Chaos. Ganze Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die Menschen auf den Straßen kämpften bis zur Erschöpfung, um sich und anderen zu helfen. Denn gerade im ländlichen Bereich nahm die Menge des Niederschlags bedrohliche Ausmaße an.